Christoph–gefeiert wie ein Popstar

15.06.2017
Kategorie: Aktuelles
von  NGW-Redaktion/mk

Foto: DKfotodesign

 

Christoph Biemann ist bekannt aus der „Sendung mit der Maus“ – Experimente auf der Bühne

Zum Abschluss des „Tages des Wissens“ drehte sich alles um den Auftritt des TV-Stars Christoph. Seine Experimente auf der Bühne waren spaßig und machten den Kindern Lust aufs Forschen.

 

VON MICHAEL HALAMA aus der Wilhelmshavener Zeitung vom 15.06.2017, Seite 6

 

WILHELMSHAVEN – „Kommt schnell, Christoph ist gleich da!“ Eine halbe Stunde vor dem Auftritt des TV-Stars lassen drei Jungs alles stehen und liegen und rennen in die Aula des Neuen Gymnasiums Wilhelmshaven (NGW).

 

Sie sind nicht die einzigen, die dem sympathischen Mann im grünen Sweatshirt mal ganz nah sein wollen. Augenblicke später ist er da. Nimmt Platz auf einem Stuhl mittendrin und ist sofort umringt von seinen Fans. Alle wollen ein Foto mit Christoph.

 

Der nimmt’s gelassen – kennt er wahrscheinlich. Regisseur, Autor und Darsteller Christoph Biemann (64) ist seit mehr als vier Jahrzehnten bekannt aus der „Sendung mit der Maus“, in der seine Figur „Christoph“ mit dem grünen Pullover Themen kindgerecht erklärt.

 

In seinem unterhaltsamen Vortrag experimentierte er auf der Bühne des NGW und bezog dabei sein Publikum humorvoll mit ein. Zum Auftakt verriet er, dass er schon als Schüler einmal in Wilhelmshaven gewesen ist: „Das hat mir gut gefallen, denn wir hatten tolles Wetter und ich bin schön braun geworden.“

 

Ein Eimer voll Wasser, eine Glasschüssel, ein Klumpen Knete, eine leere Flasche, eine Flasche voll Tee, ein durchsichtiger Schlauch, ein Maus-Ballon, ein paar Papierschnipsel und ein hart gekochtes Ei: Mehr brauchte der 64-Jährige nicht, um mit ein paar kleinen Experimenten die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

 

So zieht der an den Haaren („Heute morgen frisch gewaschen“) geriebene Ballon die Papierschnipsel wegen der elektrostatischen Ladung an – das haben die meisten Kinder schon mal gesehen oder sogar selbst gemacht. Viel lustiger für die kleinen und großen Fans war der Versuch mit dem gepellten Ei. Wie bekommt man das in eine Flasche, wenn die Öffnung kleiner ist? Vorher heißes Wasser hinein, wieder ausgießen, Ei auf die Öffnung setzen. In der Flasche herrscht nun ein viel niedrigerer Luftdruck als außerhalb. „Von innen drückt weniger Luft gegen das Ei als von außen. Daher wird das Ei in die Flasche gepresst – nicht gesogen!“

 

Auf der Bühne erinnerte Christoph Biemann an die Anfänge des Experimentierens und der Entdeckungen: „Der Homo Sapiens war weder besonders stark noch besonders schnell – damals also typisches Raubtierfutter. Aber er hatte ein recht großes Hirn – sein Vorteil.“ Denn die Menschen sind immer neugierig gewesen: Experimente begleiten uns durchs ganze Leben, so Christoph Biemann.

 

„Oft haben große Ideen mit einem einfachen Experiment angefangen. Also seid neugierig – und bringt am besten immer euer Hirn mit in die Schule.“

 

Anschließend umlagerten kleine und große Fans den Mann im grünen Sweatshirt, um noch ein Autogramm zu ergattern. Seine mitgebrachten Bücher waren rasch ausverkauft. Der launige Auftritt von Christoph Biemann war ein gelungener Abschluss des „Tages des Wissens“. Den veranstalteten das NGW und der Kooperationsverbund Begabungen und Talente fördern (KOV) bereits zum dritten Mal.

 

Und zahlreiche Akteure aus Wissenschaft und Bildung begeisterten dabei junge Schüler, aber auch Eltern für ihre Arbeit. Beim Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung (NIhK) zum Beispiel konnten die Kinder mehrere Tausend Jahre alte Pollen unter dem Mikroskop und auf dem PC-Monitor betrachten und miteinander vergleichen. „Die Pollen von Bäumen und anderen Pflanzen zeigen uns deutlich die Veränderungen in unserer Landschaft“, erläuterte Dr. Felix Bittmann, Leitender Wissenschaftlicher Direktor und stellvertretender Geschäftsführer des NIhK, den Hintergrund der Arbeit.

 

„Birken und Kiefern breiten sich als erste Bäume aus, erst viel später kommen Eichen dazu. Und ein drastischer Rückgang an Eichenpollen in einer Bodenschicht macht deutlich, dass der Mensch die Flächen gerodet hat.“

 

 

 

 


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