Schreiben für die FAZ

10.01.2021
Kategorie: Aktuelles
von  Homepage-AG

 

Im Zusammenhang mit der Teilnahme des eA Deutsch von Frau Jüttner am Projekt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Jugend schreibt“ ist der erste Text von Isabel Kossyk-Hernández im November 2020 in der FAZ erschienen. 

 

Die FAZ ist eine der größten überregionalen Zeitungen, die in ganz Deutschland gelesen wird.  

 

Immer montags werden auf der „Jugend schreibt“-Seite Texte von SchülerInnen und Schülern veröffentlicht, die zu verschiedensten Themen Reportagen schreiben. Diese Texte werden von einem bestimmten Gremium der FAZ-Redaktion ausgewählt, redigiert sowie zu Oberthemen zusammengestellt und ggf. noch von FAZ-Graphikern illustriert. Die Themenauswahl ist den jeweiligen jungen Autorinnen und Autoren überlassen, diese werden aber vor der eigentlichen Schreibarbeit mit der betreuenden Lehrkraft und dem zuständigen FAZ-Redakteur abgesprochen. Erst wenn das Thema passt, also bestimmten Reportagekriterien entspricht, kann mit der eigentlichen Schreibarbeit begonnen werden. 

 

Nach einem kurzen Workshop zum Verfassen einer Reportage sollten sich alle SchülerInnen des eA Deutsch Themen aussuchen und einen Schreibplan erstellen. Über die Osterferien 2020 bzw. über die Zeit des ersten Lockdowns sollte recherchiert und die Reportage verfasst werden. Nun ist es für eine Reportage bzw. überhaupt qualitativ hochwertige journalistische Arbeit allerdings geboten, tatsächlich am Ort des Geschehens zu sein und die jeweiligen Menschen, die quasi die Gesichter einer Reportage sind, live zu interviewen. Dieses journalistische Gesetz musste nun aber pandemiebedingt, wenn auch legal, „gebrochen“ werden. 

 

Für ihren Text über das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück hat Isabel stattdessen mehrere Telefoninterviews mit dem Museumsleiter geführt. Außerdem war bei ihr das Interesse für ihr Thema bei einem vor der Pandemie erfolgten Museumsbesuch geweckt worden, sodass sie den Ort tatsächlich gesehen und dessen Atmosphäre erlebt hatte. 

 

Das Felix-Nussbaum-Haus erinnert an den in Ausschwitz ermordeten jüdischen Künstler Felix Nussbaum und stellt dessen Werk in dem von Libeskind, der auch das Jüdische Museum in Berlin gebaut hat, entworfenen Museumsbau in den entsprechenden Kontext.  

Isabel stellt in ihrem Text die Atmosphäre des Hauses und die Intention der Ausstellung auf beeindruckende Weise dar. 

 

Macht Euch, machen Sie sich selbst ein Bild davon: 

https://www.faz.net/-guy-a5a7g.

 

Nach der Veröffentlichung des Textes in der FAZ am 09.11.2020, also dem Jahrestag der Novemberprogrome 1938, bei der das NS-Regime Gewalttaten gegen Juden organisiert und unternommen hat, hat Isabel diverse, positive Reaktionen einiger FAZ-Leser per Mail (über das Sekretariat der Schule, da mit dem Namen der Verfasserin deren Schule mit abgedruckt wird) oder sogar per Post bekommen. Außerdem ist ihr Text sogar an der Flensburger Universität in einem Seminar zum Thema „Vergangenheitsbewältigung und Zukunft n den Debatten des 20. und 21. Jahrhunderts“ im Zusammenhang mit der digitalen Medienrevolution besprochen worden! 

 

Isabel hat große Lust, später im journalistischen Bereich tätig zu werden. Das Talent und die Lust zum Schreiben liegt vielleicht in der Familie, denn vor einigen Jahren ist ein Text ihrer Schwester,  ebenfalls bei dem Projekt „Jugend schreibt“, in der FAZ erschienen. 

Es gehört aber nicht nur Spaß, sondern auch Ausdauer und Beharrlichkeit, z.B. bei der Recherche, aber auch beim Sammeln der persönlich unterschriebenen Einverständniserklärungen  der Interviewten dazu, in so einer renommierten Zeitung veröffentlicht zu werden und weil der eigene Text mehrfach überarbeitet werden muss, bis er „passt“.  Diesen Arbeitswillen hat neben Isabel noch Ricarda Mehrtens bewiesen, deren Texte von der FAZ-Redaktion angenommen, bisher aber noch nicht abgedruckt worden sind.

 

Wenn wir aber irgendwann den Namen Kossyk-Hernández lesen, wissen wir, wie sie zu schreiben begonnen hat. 

 

 

 

 


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