Das NGW in Österreich

13.03.2020
Kategorie: Aktuelles
von  NGW-Redaktion/mk

 

Unsere Reise begann für viele Schüler morgens um kurz vor 04:00 Uhr. Nach einer Autofahrt in Richtung Oldenburg fanden sich alle Reisenden beim ZOB ein. Herr Kleinke gab sich viel Mühe beim Durchzählen und wir durften Frau Regensdorff kennenlernen.

 

Wir Kinder waren müde und anfangs war es eine sehr ruhige Fahrt bis dann langsam die Stimmung vieler stieg. Unsere erste Fahrt, welche nur zwei Stunden dauerte, ging nach Hannover und nach einer 20-minütigen Pause stiegen wir in den Zug, der uns nach Augsburg bringen sollte. Die viereinhalb Stunden Fahrt verbrachten wir mit lustigen Spielen oder Lesen. Es fühlte sich nicht wie eine vierstündige Zugfahrt an; die Zeit flog an vielen nur so vorbei.

 

Koffer schnappen und los! Nochmal brav durchzählen und schon bewegten alle sich zum nächsten Gleis. An dieser Haltestelle hatten wir ca. eine halbe Stunde Zeit, um auf Toilette zu gehen, was zu essen oder einfach am Gleis zu bleiben, um sich ein bisschen an der milden Luft zu erholen. Erstaunlicherweise herrschten angenehme Temperaturen, sodass man sich erfrischt auf den letzten Teil der Reise vorbereiteten konnte.

 

Die Regionalbahn kam pünktlich und setze sich, kurz nachdem alle Koffer verstaut waren, in Bewegung. Mit der Zeit stiegen Spannung, Müdigkeit, Vorfreude, Angst und Unsicherheit. Herzlich wurden wir am Bahnsteig begrüßt und die ersten Partner hatten sich gefunden.

 

Die Familien und Austauschpartner sind super nett und haben alle herzlich aufgenommen. Nach der Ankunft in Dornbirn und einem leckeren Abendessen geht es müde ins Bett.

 

 

 

 

Der zweite Tag begann mit einer Vorstellungsrunde am Bundesgymnasium, so dass wir uns gegenseitig besser kennenlernen konnten. Danach durften wir in den Unterricht der österreichischen Schüler reinschnuppern. Dabei kamen die Sprachen nicht zur kurz: wir gingen zu Latein, Französisch oder Spanisch.

 

Nach der dritten Stunde besuchten wir zusammen mit unseren österreichischen Gastgebern das INATURA. Ein interaktives Naturkundemuseum ganz in der Nähe des Bundesgymnasiums. Dort gingen wir durch die verschiedenen Bereiche der Erde wie z.B. Wald, Technik und Meer. Außerdem konnten wir die Natur dann hautnah erleben, indem wir einen Frosch und eine Schlange auf die Hand nehmen durften.

 

Den Rest des Tages verbrachten wir mit unseren Gastgebern und Familien im schönen Dornbirn.

 

 

 

 

 

Am Dienstagmorgen trafen wir uns erneut am BG Dornbirn und fuhren von dort mit dem Reisebus nach Lech. Lech liegt auf einer Höhe von über 1400m. Als wir dort nach ca. einer Stunde Fahrt ankamen, legten sich viele mit Freude in den Schnee, denn so etwas gibt es nicht oft bei uns in Wilhelmshaven.

 

Mit der Rüfikopfbahn fuhren wir noch weiter nach oben auf den Rüfikopf, welcher 2350m hoch ist. Noch mehr Schnee! Bei der Aussichtsplattform angekommen, verhinderte ein Schneesturm, dass wir diese besichtigen konnten. Also beschlossen wir früher als geplant in das Kästle Ski Museum zu gehen, aber unser Führer wurde durch den Schneesturm aufgehalten. Daher erkundeten wir das Museum selbstständig und gingen später Mittagessen im Panoramarestaurant.

 

Im Anschluss spazierten wir zum höchstgelegenen Schottenhof Europas. Dort angekommen erklärte uns der Landwirt, wie die Schottenrinder in den hohen Bergen leben und wie sie genutzt werden.

 

Anschließend machten wir einen kleinen Spaziergang zur Bergbahn Oberlech. Dort rodelten einige von uns auf der Rodelbahn zurück ins Tal. Alle die es gemütlicher wollten, konnten mit der Bergbahn wieder zurück fahren. Danach fuhren wir mit dem Reisebus wieder zurück nach Dornbirn, wo wir schon von unseren Gastfamilien erwartet wurden. Alles in allem war es ein sehr schöner und ereignisreicher Tag.

 

 

 

 

 

Mittwoch

Das Skifahren musste heute leider ausfallen. Dafür waren wir von 8-11.30 Uhr in der Dornbirner Kletterhalle. Zwischen vielen Wänden zum klettern und ein paar wenigen nicht Kletterern, hatten wir alle sehr viel Spaß. Im Grunde war es eine tolle Alternative, auch wenn vielen lieber Ski gefahren wären.

 

Im Anschluss an die Kletterhalle durften wir entscheiden, ob wir den Rest des Tages mit unseren Gastfamilienverbringen wollten oder in der Schule an einem sportlichen Angebot teilnehmen wollten. Beim sogenannten „Freiunterricht“ konnte man zwischen Volleyball, Trampolinspringen und Fußball auswählen. Einige entschieden sich fürs Trampolin und durften unter Anleitung eines österreichischen Sportlehrers Salti und andere Kunststücke ausprobieren.

 

 

 

 

Donnerstag

Morgens traffen wir uns um 7:42 vor der Schule. Zusammen sind wir dann zur Kletterhalle von Dornbirn gelaufen. Von 8-11 Uhr waren wir dort und hatten viel Spaß zwischen den Kletterwänden. Erst haben wir ein paar Aufwärmübungen und Grundlagen gemacht und haben uns dann direkt ans klettern gewagt. Nach der ganzen Anstrengung haben wir zusammen gegessen, wobei andere schon zu ihren Gastfamilien nach Hause gingen. Zu fünft gingen wir dann mit Herr Kleinke und einem anderen Lehrer in die Turnhalle gegangen und hatte einen tollen Abschluss auf einem ziemlich großen, Gut federndem Trampolin. Ein Junge, der immer unbewusst prahlt, wie gut er doch in allem sei (hust Keno) hatte endlich auch mal seine Schwächen, beim Trampolin-turnen. Dort haben sogar fast alle, einen sauberen Vorwärtssalto gemacht. Naja vom ganzen Sport Tag hat bestimmt jeder Muskelkater.

 

Nach der tollen und einmaligen Erfahrung, als wir Käse gemacht hatten, fuhren wir mit dem Bus zur Bielerhöhe. Dort fuhren wir dann mit der Gondel hoch und dann mit einem kleinen, trotzdem ziemlich schnellen Bus ganz nach oben. Angekommen genossen wir erstmal die wunderschöne Aussicht (solche Momente sollte man genießen).

 

Das Anziehen der Schneeschuhe war dann doch nicht so einfach, wie gedacht. Zum einen bin ich bestimmt fünf Mal aus meinen Schuhen geschlüpft und danach im Tiefschnee versunken. Doch als wir sie alle anhatten ging’s auch schon los.

 

Nach einer Stunde, in der alle, naja fast alle, vernünftig und fleißig, bei der brennenden Sonne mitgelaufen sind, sind wir dann an den Übungsorten angekommen. Man unterschätzt die Sonne wirklich, denn wenn das Wetter so gut ist wie heute, dann bekommt man schnell einen Sonnenbrand und der Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen, wodurch man ziemlich stark geblendet wird. Natürlich hatten wir auch Zwischenstopps, in denen wir Quatsch gemacht haben.

 

Schöner Schneemann, nicht wahr? Bei der ersten Übung, haben wir gelernt, was man in einer Situation macht, wenn jemand im Tiefschnee gefangen ist. Dafür haben wir Geräte genutzt, die Signale von anderen erhalten. Wir wohnen zwar in WHV, aber wenn wir mal wieder Ski fahren, kann ich diese Info nutzen.

 

Bei der Zweiten, haben wir etwas über die Gletscher erfahren, vor allem, dass sie sehr stark schrumpfen/schmelzen und dies rapide Auswirkungen auf die Umwelt hat. Danach haben wir an Philip ausprobiert, wie man einen verschütteten Menschen aus dem Schnee holt denn sich auf das Gerät zu verlassen und zu buddeln ist nicht die beste Lösung. Dazu benutzt man lange Stäbe, die man in den Boden steckt, natürlich ohne den Menschen zu verletzen, um den Menschen zu fühlen.

 

Nach diesem schönen Ereignis sind wir dann leider wieder zurückgelaufen und haben den Tag, singend in unserem großen Bus abgeschlossen.

 

 

 

 

 

Freitag 1

Die letzten Tage waren sehr angenehm und man kam der Gastfamilie immer näher, wodurch der Abschied schwerer wurde. Am Morgen sind wir dann alle mit schwerem Gepäck in die Schule , wobei einige die früh dran waren ihr Gepäck 3 Stockwerke höher getragen haben, nur um zu bemerken dass dies nicht nötig war und sie es wieder runtertragen mussten. Als dann alle da waren, sind wir in den Computerraum gegangen, da wir zuerst an Postern arbeiten wollten, jedoch wurde es kurzfristig geändert, sodass wir in Gruppen einen Werbespot über den Österreich-Austausch gedreht haben. Als wir dann fertig waren, haben wir uns gemütlich in die Kantine gesetzt, in der wir Kleinigkeiten essen konnten. Danach haben wir uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht, wo wir 11 Stunden Fahrt vor uns hatten. Nach ein paar Minuten kamen dann auch die Austauschpartner/-innen an den Bahnhof, um sich zu verabschieden. Für manche war es eher traurig zu gehen, da sie sich so schnell wieder verabschieden mussten ,da man sich doch in kurzer Zeit besser kennengelernt hat.

 

Nach gut 2 Stunden sind wir in Augsburg am Hauptbahnhof angekommen, an dem wir eine einstündige Pause hatten, in der wir was essen konnten, uns frisch machen konnten oder einfach auf den Zug gewartet haben. Dann ging es 4 Stunden weiter nach Hannover. Manche Gastfamilien haben ihren Austauschschülern/-innen Jausen mitgegeben. ( Eine Jause ist sowas wie Proviant für unterwegs. ) In Hannover hatten wir auch noch eine längere Pause, wo wir wieder entweder was trinken oder essen konnten, oder auch einfach die Steckdosen am Bahnhof gesucht haben, um ein Handy aufzuladen. Als der Zug dann kam, mussten wir erst einmal wieder alle Plätze finden, was ein wenig chaotisch war. Nach ungefähr anderthalb Stunden sind wir in Oldenburg angekommen.Von dort aus sind einige mit Frau Regensdorf ausgestiegen und mit den Eltern nach Hause gefahren. Die letzen 5 sind mit Herr Kleinke weiter zum nächsten Gleis, jedoch wurde dieser in den letzen Minuten zurück auf den Gleis 5 verschoben, weshalb wir uns beeilen mussten. Nach kurzer Fahrt mussten wir dann in Sande aussteigen. Kurz danach sind wir mit dem Bus nach Wilhelmshaven. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt und freuen uns auf 4 Wochen ,,Ferien‘‘.

 

Am Ende hat man sich besser kennengelernt und vielleicht auch Freundschaften geschlossen, innerhalb der Gastfamilie oder auch untereinander.

 

 

 

 

 

 

Freitag 2

Ehe wir uns versahen war unsere tolle und spannende Woche in Österreich schon wieder um und es war Zeit für die Abfahrt. Ein letztes Projekt stand uns aber am Freitagmorgen noch bevor. Mit schon gepackten Koffern trafen wir uns in der Schule. Jetzt war es unsere Aufgabe, in Gruppen einen Werbespot über die Woche zu drehen, der dann den Schülern, die im nächsten Jahr beim Austausch mitmachen, gezeigt wird. Anfangs war es ziemlich schwierig zu regeln, wer vor der Kamera spricht und wer filmt, doch als die Pläne für den Dreh fertig waren, liefen alle zielstrebig durch die Schule. Jeder war bei der Sache, sodass es richtig lustig wurde. Nach rund zwei Stunden waren die Werbespots fertig und wir trafen uns noch einmal, um gemeinsam Muffins zu essen, bis es schließlich mit einer kleinen Tafel Schokolade für jeden los zum Bahnhof ging.

 

Schließlich war es Zeit und gegen halb elf war der Zug war da. Nach einem letzten kurzen Abschied von den Austauschpartnern fuhren wir in Dornbirn los und kamen kurze Zeit später in Lindau an. Von dort aus ging es mit der Deutschen Bahn bei schönem Wetter und guter Stimmung weiter bis nach Augsburg. Als wir am Bahnhof ankamen war es schon Mittag und wir hatten wir eine längere Pause, in der wir uns zu Essen kaufen konnten. Nun folgte der längste Teil der Fahrt. Im ICE ging es rund vier Stunden bis nach Hannover. Trotz des vielen Kofferschleppens waren alle gut gelaunt. Es wurde gespielt, Musik gehört, Filme geschaut oder einfach nur geschlafen, bis wir gegen viertel vor sieben schließlich am Bahnhof in Hannover ankamen. Nach noch einer längeren Pause traten wir nun den letzten Abschnitt der Rückreise an und schon langsam müde werdend stiegen wir schließlich in Oldenburg aus, wo die meisten schon von ihren Eltern erwartet wurden. Alle, die nicht hier abgeholt wurden, fuhren noch bis nach Wilhelmshaven durch, bis alle Schüler wieder bei ihren Familien angekommen sind.

 

 

 

 

 

 


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