Wie der Forscherdrang gefördert wird

05.03.2020
Kategorie: Aktuelles
von  NGW-Redaktion/mk

FOTO: WZ

 

Interaktive Ausstellung zu Gast am NGW – Schüler sollen gemeinsam Lösungen finden

 

Aus der Wilhelmshavener Zeitung vom 28.2.2020, Seite 7

 

Naturwissenschaftliche und technische Phänomene gemeinsam ohne Hilfe von Lehrern zu verstehen, das ist die Idee der „Miniphänomenta“. Am NGW ist dieser Forscherdrang groß.

 

Seit beinahe 20 Jahren tourt die „Miniphänomenta“ inzwischen durch Deutschland. An verschiedenen Experimentierstationen können hier Schüler naturwissenschaftliche und technische Phänomene erleben und gemeinschaftlich erklären. Zum ersten Mal macht diese besondere Ausstellung aktuell für drei Wochen am Neuen Gymnasium (NGW) Station.

 

Die „Miniphänomenta“ ist der mobile Ableger der interaktiven Ausstellung „Phänomenta“, die der inzwischen emeritierte Physik-Professor Dr. Lutz Fiesser in den 1980er Jahren am Institut für Physik und ihre Didaktik der Universität Flensburg entwickelt hat. 1995 wurde sie an der Förde eröffnet. Weil aber nicht alle Schüler die Möglichkeit haben, in den hohen Norden der Republik zu reisen, um die interaktive Ausstellung zu besuchen, wurde zusätzlich eine zwar kleinere, mobile Variante entwickelt: die „Miniphänomenta“. Ziel der großen wie der kleinen Ausstellung ist es laut eigenen Angaben, bei Kindern und Jugendlichen die Forschungsfähigkeit und die Freude am eigenen Erkennen zu fördern. Beides soll durch selbstständiges, offenes Experimentieren ermöglicht werden. „Das Phänomen und eigene Erklärungen stehen im Mittelpunkt, nicht vorgefertigte Antworten“, weiß Susanne Körber, Pressereferentin am NGW. Zudem sei es wichtig, gemeinsam auszuprobieren und sich über das Phänomen gemeinsam auszutauschen, um so zu einer Erklärung zu gelangen.

 

Für das NGW stellt die Ausstellung einen darüber hinaus wichtigen Baustein auf dem Weg zur MINT-Excellence Schule (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) dar. Dazu Susanne Körber: „Didaktisch-methodisch stellt die Ausstellung einen völlig neuen Ansatz dar, da sie Kreativität und offene Arbeitsnormen im MINT-Bereich betont. Ein Nachbau der Exponate erfolgt im Rahmen der Projektwoche mit Schülerinnen und Schülern unter der Anleitung der Lehrkräfte Sara Meyer-Vaske und Michael Sueß.“ 2021 werde man erneut versuchen, die „Miniphänomenta“ nach Wilhelmshaven zu holen – dann mit neuen Exponaten.

 

 

 

 

 

 


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