Viele Schüler wollen in der Region bleiben

19.01.2018
Kategorie: Aktuelles
von  NGW-Redaktion/mk

Foto: Lübbe/WZ

 

Referenten aus vielen Bereichen zeigen Jahrgang 11 des Neuen Gymnasiums Berufswege auf. Bundeswehr und Polizei gelten als attraktive Arbeitgeber. Aber auch ein Auslandsaufenthalt ist für viele Abgänger verlockend.

 

VON URSULA GROSSE BOCKHORN aus der Wilhelmshavener Zeitung vom 16.01.2018, Seite 5

 

Das Gute liegt so nahe – auch die Chancen für die berufliche Zukunft. Das soll der Studienund Berufsorientierungstag des Neuen Gymnasiums den Schülern vor Augen führen. In 50 Veranstaltungen zeigten gestern 40 Referenten den 115 Schülern des elften Jahrgangs Möglichkeiten auf, wie sie den jeweils passenden Beruf finden können.

 

Schulleiter Stefan Fischer freute sich über die Breite und Vielfalt der Informationsangebote, die Sonja Heykes, Fachobfrau Politik- Wirtschaft der Schule, organisiert hatte. Die Jade Hochschule und ebenso die Hochschule Emden/ Leer, die IT & Business School Oldenburg und die Hanze University Groningen wiesen auf Studienmöglichkeiten in unterschiedlichen Fachrichtungen hin. Sparkasse und Versicherungen, Nordfrost und Premium Aerotec, EWE TEL, aber auch die Johanniter stellten Ausbildungsberufe vor.

Dabei ging es nicht zuletzt um duales Studium, das Theorie und Praxis verbindet. Die Stadt Wilhelmshaven, die die sozialen Berufe ins Blickfeld rückte, Polizei, Zoll und erstmals das Amtsgericht präsentierten sich und den öffentlichen Dienst als attraktiven Arbeitgeber und trugen, wie Sonja Heykes feststellte, dazu bei, dass die Schüler verstärkt auf Chancen in Wilhelmshaven aufmerksam gemacht werden. Das kommt einer Tendenz entgegen, die Sonja Heykes – ebenso wie Jens Homberg von der Agentur für Arbeit in Wilhelmshaven – bemerken.

 

Zum einen wollen mehr Schüler als früher sich nicht von Familie und Freunden trennen. Wichtiger als der Traumberuf sei die Möglichkeit, in oder in der Nähe von Wilhelmshaven zu bleiben. Auf 20 Prozent schätzt Jens Homberg deren Anteil. Möglicherweise liege das Anwachsen in den vergangenen Jahren an der Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr, die dazu führte, dass viele Abiturienten noch nicht volljährig sind. In etwa genauso viele indes wollten unbedingt weg, egal in welchem Beruf. Die große Mehrheit aber suche erst den Beruf aus und entscheide sich dann, wo es hingehen soll. Aber auchdas Interesse an einem Auslandsjahr im Anschluss an die Schulzeit ist ungebrochen. Zum anderen beobachtet Sonja Heykes auch ein zunehmendes Interesse an Polizei und Bundeswehr als Arbeitgeber.

 

Ein wenig rätselt sie noch über die Gründe. Ist es die Fülle von Krimiserien im Fernsehen oder das Gefühl, einen krisensicheren Berufsweg einzuschlagen? Dass diese Berufe durchaus mit Risiken verbunden seien, werde nicht immer reflektiert. Dem NGW liegt auch daran, klassische Berufsfelder für Abiturienten vorzustellen – Arzt, Apotheker oder Richter. Allerdings, so Heykes, sei es nicht leicht, dafür Referenten zu gewinnen.

 

Umso mehr freute sie sich, Praktiker gefunden zu haben, die über ihren beruflichen Weg berichteten und damit Anspruch und Realität in Einklang zu bringen versuchten. Der Studien- und Berufsorientierungstag fand zum sechsten Mal statt. Im kommenden Jahr wird er einmal aussetzen, weil im Zuge der Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums der Tag künftig für Jahrgang 12 ausgerichtet wird. Aufgegeben wird die Veranstaltung nicht. Denn sie sei nicht einfach eine Dopplung von Berufsorientierungsmessen wie Job4U in der Stadthalle, betont Sonja Heykes.

 

Charakteristisch für die NGW-Veranstaltung sei die Ausrichtung auf die Belange von Gymnasiasten. Und damit sei sie unverzichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

Welcher Beruf ist mein Beruf?

von Maria-Theresia Paetz, Kl.5b

 

Diese Frage stellte sich der 11. Jahrgang, denn für sie ist es soweit: Bald müssen sie sich entscheiden, was sie nach der Schule beruflich machen wollen. Deshalb fand am Montag, dem 15.1.2018, ein Studien- und Berufsorientierungstag am NGW statt. Frau Heykes, die Organisatorin des Studien- und Berufstages, erzählte mir, dass das Ziel war, den 11. Jahrgang frühzeitig darüber zu informieren, welche Studien- und Berufsmöglichkeiten es gibt, da 40% aller Studierenden ihr Studium bald wieder abbrechen, weil sie sich den falschen Beruf ausgesucht haben oder keine Lust zu ihrer Arbeit haben.

 

Um dies zu verhindern, kamen an diesem Montag 40 Referenten und hielten 50 Veranstaltungen für die 11.Klassen. Vorab sollte sich jeder Schüler fünf verschiedene Angebote aussuchen, an denen er interessiert ist. Die beliebtesten Veranstaltungen waren Vorträge über die Ausbildung bei der Bundeswehr und der Polizei, aber auch über soziale Berufe und das Studium im Ausland.

 

Die verschiedenen Referenten erzählten den Schülern etwas über ihren Beruf und versuchten sie dafür zu begeistern. Und wenn alles gut läuft, arbeitet später jeder der Schülerinnen und Schüler des jetzigen 11. Jahrgangs in dem Beruf, den er mag.

 

 

 

 

 


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